Süße Mahlzeit

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Heute habe ich wieder einmal ein Rezept für euch. Eine süße Hauptmahlzeit.

Wir haben von unseren Gartennachbarn 2 Eimer Boskop Äpfel geschenkt bekommen, da unsere ja durch den Frost alle kaputt gegangen sind. Diese Sorte eignet sich gut für warme Speisen und auch Kuchen. Ich habe für euch einen leckeren Auflauf.

Warmer Apfelauflauf

Zutaten für 4 Personen:

ca. 1,2 Kg Äpfel, 1 Tasse halbtrockenen Weißwein (alternativ Wasser oder Apfelsaft), 1 EL Zucker,

Für den Guss: 200g Quark, 4 TL Speisestärke, 3 Eier, 4 TL Zucker, Zimt, 1 Tasse Milch, 1 EL Rosinen, etwas Butter und Mandelblätter

Die Äpfel schälen und würfeln, durch den Verschnitt erhaltet ihr etwa 1 Kg fertige Apfelwürfel. Die Würfel im Topf mit dem Wein und den Zucker verrühren. Alles etwa 15 Minuten auf kleiner Flamme köcheln.

In der Zwischenzeit alle anderen Zutaten, bis auf die Butter und Mandelblätter, gut verrühren.

Die Apfelmasse nun in eine Auflaufform geben und mit den Guss übergießen. Butterflöckchen oben drauf geben und mit Mandelblättern garnieren.

Das Ganze kommt jetzt für ca. 15 Minuten in den Backofen. Bei Umluft auf 175 Grad, bis es goldbraun ist.

Ich wünsche euch einen guten Appetit!

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Bunter November

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Hallo ihr Lieben!

Nachdem wir aus dem Urlaub gekommen sind, musste ich doch erst einmal schauen wie es in unseren Garten so aussieht. Es gibt erstaunlicher Weise noch allerhand blühende und bunte Pflanzen.

Der Rhododendron hat für das nächste Jahr schon ordentlich viele Blüten angesetzt. Die Dipladenien blühen auch noch wie verrückt.

Herbstliche Deko darf natürlich nicht fehlen. Die Hortensie zeigt ihre letzten Blüten.

Das Löwenmäulchen mag auch noch nicht aufgeben, obwohl die Blütezeit nur bis zum September gehen soll. Mein Schäfchen habe ich schon mal ins Warme gebracht.

Petersilie und Schnittlauch konnte ich noch einmal ernten. Die japanische Lavendelheide zeigt sich auch in bunter Pracht.

Die Prachtscharte lass ich bis zum Frühjahr stehen, so können die Vögel noch ein paar Samen fressen. Die Azalee färbt sich im Herbst schön bunt.

Die neuerworbenen immergrünen Schneebälle zeigen jetzt vermehrt ihre typischen weißen Blüten. Diese Sträucher blühen ja erst im Winter. Selbst das ein oder andere Gänseblümchen habe ich auch noch entdeckt.

Wie ihr seht ist der November doch nicht so trist und grau. Man muss nur die Augen aufhalten. Ich hoffe euch hat der kleine Rundgang gefallen.

Im Norden II

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Erst einmal mein Lieblingsbild von Kühlungsborn.

Ich habe lange hin und her überlegt und bin zu dem Entschluss gekommen das ich ein paar Veränderungen an meinem Blog vornehme. Ich zeige jetzt nicht nur meinen Garten im Laufe des Jahres, sondern werde hin und wieder tolle Orte und Ausflüge zeigen die wir besuchen.

Wie ich euch im letzten Beitrag berichtet habe, waren wir im Norden unterwegs. Als erstes ging es für 2 Nächte nach Hamburg.

Dort ist es ratsam sich mit den öffentlichen Verkehrsmitteln fortzubewegen. Die neue Elbphilharmonie haben wir uns nur aus der Ferne angesehen. Ich habe erst jetzt durch Thomas erfahren das es dort auch eine Besucherterasse gibt. Naja, vielleicht ein anderes Mal. Es war wieder mal schön dort gewesen zu sein.

 

In Kühlungsborn sind wir mit der Schmalspurbahn „Molli“ nach Bad Doberan gefahren.

Wer so ein Highlight schon einmal genießen konnte, weiß wie gemütlich die Bahn durch die Landschaft fährt. Sollte man mal erlebt haben. Der Ort selbst ist klein und urig. Wir haben uns dort auch das Münster angesehen.

 

Wismar durfte natürlich auch nicht fehlen.

Wismar steht mit seinen rund 300 Baudenkmälern auf der Weltkulturerbeliste. Es ist wahrlich ein interessanter Ort mit all seinen schönen Gebäuden. Man konnte sich gar nicht satt genug daran sehen. Der alte Hafen wurde natürlich auch besichtigt, mit den Kuttern wo man sich direkt mit frischen Fisch eindecken konnte.

 

Zum Schluss habe ich noch Rostock für euch. Es kann mit Wismar natürlich nicht mithalten, ist aber trotzdem ein Ausflug wert.

Im Gegensatz zu Wismar ist Rostock natürlich eine Großstadt. Mit der Uni mitten in der Innenstadt ist ordentlich etwas los. Auch hier gab es ein paar schöne Gebäude zu besichtigen. Wir fanden es am Hafen am schönsten.

Fazit unseres Urlaubs: Der Norden ist immer eine Reise wert. Was wir an Kirchen und in den Kirchen gesehen haben, hat uns erstaunt. In Rostock gibt es eine Kirche in der unter dem Dach 3 Etagen mit Wohnungen eingerichtet wurden. In einer anderen gab es allerhand selbstgebasteltes, z.B. einen Himmelsbereich. Viele andere werden nur noch für Aufführungen und Konzerte benutzt. Ob ich das gut finden soll, bleibt dahin gestellt. Ich denke, sie müssen mit der Zeit gehen und sich dem Wandel stellen.

Ich hoffe es hat euch gefallen und ihr wollt jetzt alle schnell in den Norden. 😉

Liebe Grüße, Nati

 

 

Im Norden

Hallo ihr Lieben!

Wie manche ja schon wissen, waren wir im Norden unterwegs. Erst zwei Nächte in Hamburg, zum „König der Löwen“ und dann noch ein paar Tage Urlaub in Kühlungsborn an der Ostsee. Natürlich habe ich auch unzählige Fotos gemacht. Für euch habe ich ein paar Naturbilder zusammen gestellt.

 

Unser Urlaub ging, wie immer, viel zu schnell vorbei. Wir hatten echt Glück mit dem Wetter. Den Sonntag mit der Sturmwarnung haben wir genutzt um ins Spaßbad nach Wismar zu fahren. Es hat sich wieder einmal sehr gelohnt unbekannte Orte zu besuchen. Ich hoffe euch gefallen die Bilder und machen Lust auf Urlaub hier im Lande.

In eigener Sache

Thomas und Frau Holle hatten die tolle Idee einen Blog im Blog zu erstellen, mit dem Thema Herz & Verstand. Ich war von dieser Idee sehr begeistert. Da sie noch andere Autoren suchen, habe ich mich spontan angemeldet. „Der Birnenbaum“ ist dort von mir veröffentlicht worden. Wenn ihr die Idee auch klasse findet, seht euch doch mal auf der Seite:https://herzundverstand.blog/  um. Bei Fragen oder selbst mitwirken bitte an Thomas wenden.

 

Der Birnenbaum

Herz & Verstand

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Er hat sein herbstliches Kleid abgeworfen.

Auch wenn der Oktober noch einmal mit dem Sommer tanzt.

Er weiß es besser, der Baum.

Gut vorbereitet hat er sich, auf den langen kalten Winter.

Auf die lange dunkle Zeit, Zeit der Ruhe und Pause.

Auf den Herrn Winter der seine langen frostigen Arme ausstreckt.

In all den Jahren ist er weise und geduldig geworden.

Doch dann, wenn der Frühling leise an der Tür klopft, dann wird er bereit sein.

Alles zu geben was er hat, er ist gut vorbereitet.

Er wird all seine Kraft in das Erwachen legen und den Frühling willkommen heißen.

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Baumpflege

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Heute geht es mal um die tollen Obstbäume. Aber erst einmal eine Frage vorweg: Wisst ihr was Baumscheiben sind? Ja? Nein? Vielleicht? Klar denkt jetzt so mancher. Das sind doch die Holzscheiben die es im Moment überall für Dekozwecke zu kaufen gibt. Ja, okay, die heißen auch so. Die meine ich aber nicht. Gärtnerisch gesehen ist es der Boden rund um den Baum mit dem unteren Teil des Stammes. Wieder etwas gelernt. Um diese Baumscheibe geht es heute auch.

Die Baumscheibe bei Obstbäumen möchte auch gepflegt werden. Deshalb haben wir, als wir den Garten übernommen haben, das Gras um jeden Baum entfernt. So können wir ihn ohne Probleme düngen. Unser Nachbar, der ältere Herr mit den 2 grünen Daumen, hat uns den Dünger Oscorna Animalin geschenkt. Den nutzt er auch für seine Obstbäume. Mit den Hinweis, im Frühjahr und Herbst zu düngen. Und was soll ich sagen: Die Pflanzen danken es uns mit reichlicher Ernte. Okay, dieses Jahr hat der Frost alles zunichte gemacht, aber das ist eine andere Geschichte.

Der Dünger ist ein organischer Naturdünger, den man auch für alle anderen Pflanzen nutzen könnte. Er enthält viele wichtige Nährstoffe und Spurenelemente, die sich nach und nach freisetzen. Animalin belebt den Boden und fördert die Humusbildung. (Laut Hersteller).

Wenn ich die Bäume dünge gehe ich so vor: Erst beseitige ich die Mulchschicht, hier selbst gehäckselte Äste. Dann entferne ich das Unkraut. Anschließend locker ich die Erde etwas auf und verteile eine Handvoll Dünger um den Stamm. Zum Schluss gieße ich etwas Wasser drum herum  und verteile den Mulch wieder um die Baumscheibe.

Jetzt seht ihr oben im Bild auch noch das grüne Band um den Baum. Das ist ein Leimband gegen Schädlinge wie Ameisen, Raupen und Läuse. Im Herbst soll das Band gegen die Frostspannerraupen schützen. Die Weibchen klettern im Herbst in die Krone und verteilen dort ihre Eier. Woraus im Frühjahr die Raupen schlüpfen und durch ihr fressen den Baum schädigen. Das Leimband, Vorsicht sehr klebrig, muss fest um den Stamm gelegt werden und mit Bändern enganliegend festgeknotet werden. Damit kein Insekt zwischen Stamm und Band kriechen kann.

Im Frühjahr wird das Leimband erneuert. Dieses Mal soll es vor Ameisen und Läuse schützen. Die Ameisen halten sich gerne Läuse um sie zu melken. Durch das Band wird verhindert das sie eine Ameisenstrasse bilden können.

Zur Baumpflege gehört natürlich auch der Baumschnitt. Aber der kommt erst im Winter, so zwischen Januar und März. Ich werde darüber berichten.

So, jetzt ran an die Baumpflege, sie werden es euch danken.

 

Rezept zum Herbst

Passend zum kalten Herbst habe ich für euch heute eine Kürbiscremesuppe. Dieses Jahr hat die Pflanze uns 3 Kürbisse geschenkt. Wir pflanzen gerne den Hokkaidokürbis an, da man ihn direkt mit der Schale verarbeiten kann. Der Kürbis ist botanisch gesehen eine Beere. Den Namen hat sie von der japanischen Insel Hokkaido. Er ist reich an Beta Karotin, Vitamin A, Magnesium, Kalzium und Kalium. Es gibt natürlich viele leckere Rezepte. Hier ist eins davon:

Kürbissuppe mit Kokosmilch

Zutaten für 4 Personen:

1 Hokkaidokürbis, 2 Zwiebeln, 2 Knoblauchzehen, 1 El brauner Zucker, 375ml Brühe, 400ml Kokosmilch, 20ml Zitronensaft, etwas Olivenoel,  30g frischer Ingwer, schwarzer Pfeffer, Salz,

Den Kürbis waschen und halbieren. Den Strunk und das Innenleben mit den Kernen entfernen. Danach den Kürbis würfeln. Die Zwiebeln und den Knoblauch schälen und ebenfalls würfeln. Alles in Olivenoel dünsten, anschließend mit dem Zucker glasieren. Die Brühe, die Kokosmilch und den Zitronensaft hinzu geben und ca. 15 Minuten kochen. Wer möchte nimmt jetzt etwas von der Kürbismischung heraus, um hinterher ein paar Stücke in der Cremesuppe zu haben. Die Suppe mit dem Pürierstab fein pürieren. Den fein gehackten Ingwer dazu geben. Mit Zitronensaft, Salz und Pfeffer pikant abschmecken.

Ich wünsche euch viel spaß beim Nachkochen und einen Guten Appetit!

 

Umgestaltung III

Wir haben es geschafft. Die Umgestaltung ist so gut wie abgeschlossen. Wie ihr auf den drei Bildern sehen könnt hat sich bei uns im Vordergarten so einiges getan. Nachdem die Buchsbäume entsorgt wurden sah es erst einmal arg schlimm aus. Nach der Neupflanzung und dem Setzen der Randsteine geht es jetzt einigermaßen. Ich bin froh das die Rosen jetzt endlich Luft und Platz haben sich zu entfalten. Im Frühjahr werde ich sie ordentlich herunter schneiden damit sie auch in die Breite gehen und nicht nur in die Höhe. Auf den nächsten Bildern seht ihr meine neu gekauften Pflanzen mit Beschreibung. Da ich 16 Meter neu bepflanzen musste habe ich von manchen Pflanzen 2-3 Stück gekauft um den vorhandenen Platz auch auszufüllen.

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Der Hibiscus, auch Straucheibisch genannt.

Ich habe 2 pinkfarbene Sträucher gewählt. Er wird ca. 2 Meter hoch, mag die volle Sonne und darf nicht austrocknen. Er blüht von Juli bis Oktober. Da die Blüten sich nur an den diesjährigen Trieben bilden, ist es sinnvoll ihn alle 2-3 Jahre zurück zuschneiden. Dies macht man am Besten im Frühjahr vor dem Blattaustrieb. Gedüngt werden sollte im März/April und im Mai/Juni.

 

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Viburnum, auch immergrüner Schneeball genannt.

Von dieser Pflanze habe ich 3 Stück eingepflanzt. Er wird ca. 2 Meter hoch, mag die volle Sonne aber auch den Halbschatten. Da er ein Flachwurzler ist sollte man auch im trockenen Winter gießen.  Er blüht im Winter und ist eine immergrüne Pflanze. Im Sommer trägt er blutrote Beeren die giftig sind. Der Schneeball muss nicht geschnitten werden, kann aber nach der Blüte im März in Form gebracht werden. Alle 3-4 Jahre sollte man die ältesten Zweige bodennah abschneiden.  Düngen sollte man zwischen März und August.

 

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Pfaffenhütchen, auch Spindelstrauch genannt.

Erdgeschichtlich gesehen ist diese Pflanze am Ältesten. Der Strauch wird ca. 1 Meter hoch und mag es gern Sonnig. Diese Pflanze gibt es in verschiedenen Arten. Ich habe ihn als „Elegantissima Aurea“.( Je nach Sorte ist das Wachstum, Aussehen und ob er im Winter die Blätter verliert, sehr unterschiedlich.) Meine Pflanze ist immergrün und trägt im Juni/Juli unscheinbare Blüten. Er kann, muss aber nicht geschnitten werden. Wobei ein Formschnitt ganz gut wäre. Von April bis Juli sollte man ihn düngen.

 

Außerdem pflanze ich noch weisse Astern und setze für den Frühjahr Blumenzwiebeln ein. Bei uns im Garten haben wir noch verschiedene Sorten an Gräsern. Von denen werde ich ein paar Ableger im nächsten Jahr in den Vordergarten setzen. Alles wird noch schön mit Rindenmulch bedeckt, um das Wachstum von Unkraut zu verhindern und um die Jungpflanzen vor dem Frost zu schützen.                                                                   In einem Jahr werde ich euch zeigen wie sich die Pflanzen alle entwickelt haben. Ich selbst bin immer wieder erstaunt wie schnell alles in einem Jahr wächst und wie der Garten sich verändert hat.

Herbstzeit – Aufräumzeit

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Jetzt im Herbst ist in einem Garten allerhand zu tun. Wo fängt man an – wo hört man auf? Hier ein paar Tipps von mir:

Jetzt ist die richtige Zeit um Blumenzwiebeln einzupflanzen, wenn man im Frühjahr die Pracht von Tulpen, Narzissen und Co. genießen möchte. Wer auch Gemüse im Garten hat sollte die Zwiebeln vielleicht in Pflanzkörbe vergraben, damit z.B. Wühlmäuse sie vorher nicht verspeisen.

Die Stauden die jetzt noch blühen oder bis vor kurzem noch geblüht haben schneide ich erst im Frühjahr zurück. So haben die Vögel, die hier überwintern, noch Samen die sie gern verspeisen.

Das Gemüsefeld, welches schon abgeerntet ist wird jetzt aufgeräumt. Das Unkraut wird gejätet und bald (im Oktober) streuen wir gekörnten Rinderdünger darauf. Mit einer Harke arbeiten wir den Dünger in die Erde ein.  Es ist ein Naturprodukt was aus getrockneten und kompostierten Rindermist besteht. Die Pelletform hat den Vorteil das sie nicht stinkt, sich gut verteilen lässt und sich nach und nach auflöst um alle wichtigen Nährstoffe frei zu geben.

Die Rasenfläche wird bis jetzt noch fleißig gemäht. Im Oktober hört dies aber auch auf. Dann streuen wir Herbstrasendünger darauf. Er ist wichtig um den Rasen für die Kälte und den Frost gut vor zu bereiten. Er hat eine andere Zusammensetzung wie der übliche Dünger. So wird das Wachstum verlangsamt und das Gras hat für den Frühjahr genug Kraft und Nährstoffe um wieder erneut auszutreiben.

Die Obstbäume bekommen im Herbst auch noch mal eine Düngergabe. Die herab fallenden Blätter verteil ich unter dem Rhododendron als Winterschutz und für mögliche Überwinterungsgäste. Außerdem kommen sie auf dem Kompost und in allen Blumentöpfen als Frostschutz. Oben drauf lege ich ein paar Tannenzweige, so verwehen die Blätter nicht und der Schutz ist noch besser.

Alle Pflanzen die in Töpfen stehen, erhalten ein schützendes Kleid aus Jute. Ich stelle sie auch auf kompostierbaren Kokosmatten damit sie keine kalten Füße bekommen.

Die Hecken dürfen ab Oktober wieder geschnitten werden. Zwischen April und Ende September ist ja nur der Formschnitt erlaubt um die Vögel, die darin wohnen und brüten, zu schützen.

Bevor der Frost kommt, stell ich die Gartendeko ins Haus. Dafür darf das Vogelfutterhäuschen wieder an den Baum gehangen werden.

Nach dem ersten Frost müssen die Dahlienzwiebeln ausgegraben und an einen dunklen Ort bis nächstes Jahr aufbewahrt werden. Außerdem darf ich die Dipladenien nicht vergessen an einen kühlen aber frostfreien Ort zu stellen.

Ich hoffe ihr könnt mit Hilfe meiner Tipps euren Garten schnell Winterfest machen. Ist doch ganz einfach, oder?

 

 

 

 

Umgestaltung II

Hallo ihr Lieben!

Bei uns hat sich etwas getan zum Thema Umgestaltung. Auch wenn das Wetter im Moment nicht so mitspielt, haben wir es doch geschafft die neu erworbenen Pflanzen an ihren rechtmäßigen Ort zu setzen.

Als Ersatz für die Hecke haben wir uns für Kirschlorbeer entschieden. Sie wächst schnell und hoffentlich dicht zusammen. Zum Glück habe ich sie mit Stäben fixiert und nach dem ersten Herbststurm festgestellt das es hält. Da die Pflanze immergrün ist wird sie ein zuverlässiger Raumteiler sein der auch im Winter was her macht.

Im vorderen Bereich haben wir uns eine Forsythie, mit den Namen Lynwood Gold, ausgesucht. Ich mag den Strauch sehr, da er im Frühjahr den Frühling mit seinen vielen gelben Blüten einläutet. Es ist für Gärtner immer der Startschuss für den Beginn des Gartenjahres. Ab da kann man loslegen mit Pflanzen zurück schneiden und das erste  Gemüse anbauen. Wir haben uns für ein noch recht kleines Goldglöckchen, wie sie auch genannt wird, entschieden. Die anderen Sträucher waren vom Wuchs her schon recht schief und außerdem wächst sie recht schnell. Mal sehen ob wir daraus auch einen tollen Sichtschutz formen können.

Heute in einem Jahr wird alles schon etwas anders aussehen. Nicht mehr so kahl und leer. Das haben uns die anderen Pflanzen in den vorherigen Jahren gezeigt.

Jetzt müssen wir uns noch um die Umgestaltung im Vordergarten kümmern. Bevor der erste Frost kommt, müssen alle Pflanzen festgewachsen sein.

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Gurkenduell – Ergebnis

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Heute ist es soweit. Das Wetter lässt es nicht mehr zu das noch irgend eine Gurkenpflanze eine Frucht hergeben möchte. Wie ihr auf dem Bild sehen könnt, sind sich unsere 2 Pflanzen im August „näher“ gekommen. Meine veredelte `Dominica´, die 5Euro kostete brachte 14 Früchte hervor. Die Kastengurke `Nelly´, von meinem Mann, für 1 Euro gerade einmal 8. Jetzt könnte man natürlich sagen 14 Früchte sind mehr, aber man bedenke den Preis dabei. Außerdem war die `Nelly´ vom Geschmack her aromatischer. Was mir noch aufgefallen ist, das meine veredelte Pflanze mit dem unbeständigen Wetter nicht so gut zurecht gekommen ist. Wenn es länger kühl war, gab es nur blasse Gurken. Während die von meinem Mann unbeeindruckt gleichbleibende Früchte gab.  Also würde ich sagen hat mein Mann das Duell gewonnen. Und für nächstes Jahr überlegen wir ernsthaft 2 günstige Gurkenpflanzen zu holen.

Umgestaltung

 

Hallo Gartenfreunde!

Wie ich euch schon am 06. August berichtet habe, entfernt mein Mann nach und nach alle Buchsbaumkugeln. Bei dem tollen Exemplar war ich mal so richtig fertig. Es zerreißt einem das Gärtnerherz, wenn man bedenkt wie alt diese Kugel schon war. Sie hatte einen stattlichen Durchmesser von 2m und eine Höhe von 1,70m. Außerdem war sie ein toller Sichtschutz und mit der Hecke daneben (wurde schon entfernt), ein schöner Raumteiler. Ab dem 15. September steht bei uns in der Anlage ein Container für alle Buchsbäume bereit. Man hat dann das ganze Wochenende Zeit all die Pflanzen los zu werden. Wie ihr sehen könnt war es eine mächtige Wurzel die da ausgebuddelt werden musste. Mit einem Seilzug ging dies ganz schnell. Man muss nur wissen wie. Im Vordergarten müssen auch noch jede Menge Kugeln ausgegraben werden. Zum Glück haben wir noch 2 Wochen Zeit. Seit gespannt was ich neues pflanzen werde. Den Ersatz für den Raumteiler habe ich schon gekauft. Ein Bericht folgt dann.

Erdbeeren neupflanzen

Diese Woche war es endlich soweit. Nach den vielen Regen haben wir endlich schönes Wetter und man kann im Garten wieder so einiges ab arbeiten. Als erstes waren die Erdbeeren dran. Ich habe von den 2jährigen Pflanzen die Ableger abgeschnitten und die Besten in ein neues Feld gepflanzt. Alle 30cm habe ich ein kleines Loch ausgehoben, etwas Kompost und den Ableger hinein gesetzt. Der Reihenabstand sollte etwa 50cm betragen. Zum Schluss alles angießen und fertig. Natürlich muss man jetzt regelmäßig gießen damit die Pflanze gut anwächst. Nächstes Jahr sieht der Ableger dann genau so groß aus wie die „Eltern“. Das Feld mit den 3jährigen wird aufgelöst. Die Pflanzen landen auf dem Kompost und das Feld wird für nächstes Jahr vorbereitet, um dort anderes Gemüse anzupflanzen.

Die Ausmaße ….

….des ständigen Regens bekommen wir gerade zu sehen und zu spüren. Wenn man durch die Natur schweift kann man im Moment jede Menge Schnecken auf Wanderschaft sehen. Unser Garten ist mittlerweile voll vom nervigen Unkraut, welches wir in den letzten 2 Wochen kaum entfernen konnten. Da es ja jedes Mal zu regnen anfing wenn wir Zeit hatten. Selbst die Pilze fühlen sich Dank des feuchten Wetters bei uns im Garten wohl. Dabei haben wir noch soviel zu erledigen: Die Spätkartoffeln Linda müssen geerntet werden. Die Erdbeerableger müssen in ein neues Feld gepflanzt werden, damit wir auch nächstes Jahr eine tolle Ernte haben. Die Lavendelblüten können auch bald abgeschnitten und getrocknet werden um sie dann in Säckchen zu füllen. Ihr seht also, es gibt viel zu tun. Ab nächste Woche soll sich das Wetter ja bessern, dann wisst ihr wo ihr mich finden werdet.

Mein Lieblingsunkraut

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Wenn mir jemand vor 5 Jahren erzählt hätte das ich irgendwann einmal die Brennessel lieben würde, dem hätte ich den Vogel gezeigt. Hatte ich doch in Kindertagen zu genüge schlechte Erfahrung mit dem Unkraut gemacht. Wenn man sich so durch Wiesen und Büsche schlug, um dann so fiese Bläschen zu haben die brannten. Seit dem ich aber Gartenbesitzerin bin liebe ich dieses eigensinnige Unkraut. Ich habe in unzähligen Büchern darüber gelesen wie wunderbar man damit seine Pflanzen und das Gemüse düngen kann. Im hinteren Teil unseres Garten lass ich ein wenig die Natur schalten und walten. So das ich immer genügend Brennesselpflanzen für meine Jauche vorrätig habe. Ich nehme mir 2 Eimer und pflücke mit einem Lederhandschuh die Pflanzen um sie klein zu rupfen. Wenn die Eimer 3/4 voll sind, fülle ich sie mit Regenwasser auf. Jetzt heißt es warten, so ca. 2-3 Wochen. Das Wasser verfärbt sich dunkel und die Pflanze zersetzt sich, wobei sie ordentlich „riecht“. Wenn ich im Garten bin rühre ich die Brühe immer mal um. Man könnte Steinmehl rein streuen gegen den Gestank, bei mir riecht sie trotzdem. Die Eimer stelle ich in den 2-3 Wochen unter das Dach und doch in der Sonne. Wenn die Zeit um ist, nehme ich mir eine Gießkanne und fülle sie zu 80% mit Wasser. Dann lege ich ein Sandkastensieb auf die Öffnung und schütte die fertige Jauche hinein. Jetzt heißt es nur noch gießen. Dabei ist darauf zu achten das man die Jauche nicht auf die Blätter gibt, sie könnten in der Sonne verbrennen. Die Brennesseljauche ist reich an Stickstoff welches wichtig für den Wachstum der Pflanzen ist. Außerdem kostet sie nichts, außer etwas Zeit und es ist ein toller Naturdünger.

 

 

Buchsbaumzünsler

Wir haben gekämpft …, zwischen durch sah es ganz gut aus …, Und doch haben wir verloren! Der Buchsbaumzünsler grasiert bei uns in der Umgebung. Die ganze Schrebergartenanlage ist betroffen. Selbst beim Spaziergang sehen wir nur noch tote Buchsbäume. Der Buchsbaumzünsler der eigentlich in Ostasien seine Heimat hat, frisst sich genüsslich durch unsere schönen Buchsbaumpflanzen. Die Raupe die sich verpuppt und sich zu einem braun-weißen Falter entwickelt ( gehört zur Familie der Schmetterlinge), legt munter etwa 150 Eier und hat Ruck Zuck eine Pflanze tot gefressen. Im Frühjahr als wir den Befall dank eines Nachbarn bemerkten, wurden wir sofort tätig und ließen uns ausführlich beraten. Wir bekamen ein Mittel (für saugende und beißende Insekten), welches man in Wasser vermengt sprühen oder gießen konnte. Im Laufe des Frühjahrs und Sommer sprühte mein Mann die Buchsbäume 4 Mal von innen und außen ein. Für eine Weile hatten wir Ruhe. Jetzt nach all dem Regen hatten sie wohl genügend Zeit sich stark zu vermehren. Leider hat das Einsprühen bei Regen und Wind keinen Sinn. Letzte Woche sahen wir dann das Grauen. Nach Gesprächen mit Gartennachbarn stellten wir fest das es keinen Sinn mehr macht weiter zu Kämpfen. Unser Verein wird sich wohl um einen Container bemühen um alle Pflanzen zu entsorgen. In unserem Garten kommt es leider fast einer Neugestaltung gleich da wir eine 3 Meter Hecke nebst einer Riesenkugel von 2 Metern Durchmesser besitzen. Im Vorderen Teil und im Vordergarten stehen auch noch 12 Kugeln mit je 1 1/2 Meter Durchmesser. Unser direkter Nachbar, ein netter älterer Herr mit zwei grünen Daumen, meint das unsere Pflanzen um die 40 Jahre alt sind. Was natürlich noch schmerzhafter ist, auch wenn wir selbst den Garten erst seit 3 Jahren besitzen. Auf jeden Fall muss/kann ich schon mal meine kreative Ader spielen lassen und mir überlegen was wir so neues Anschaffen werden. Bei der Hecke und der Riesenkugel muss ich schauen was ich neu pflanze da sie als Raumteiler dient. Wie ihr seht steht viel Arbeit an in nächster Zeit. Die Natur hat wieder Mal gesiegt und wir schleichen demütig davon.

Gartenquiz – Lösung

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Wie versprochen kommt heute die Auflösung des Rätsels. Es wurden ja so einige Gemüsesorten genannt, wie z.B. Knoblauch, Riesenschnittlauch, Porree, Gurke …  Ein Kandidat hat sich erst für das Richtige entschieden und hinterher doch etwas anderes gewählt. Für mich ist dieser Kandidat trotzdem der Sieger weil er/sie als einzigste/r das Richtige erraten hat. And the winner is:  Maddin! Herzlichen Glückwunsch! Er wusste als einziger das es sich um eine Zwiebelblüte handelt. Im übrigen handelt es sich um die Speisezwiebel `Stuttgarter Riesen´. Ich wusste aber schon im Voraus das wenn Maddin mit macht, er es auf jeden Fall weiß. Ihn kann man im Bereich Natur nichts so schnell vormachen.